Wanddurch­führungen

Wandführungen sind dazu bestimmt um gedämmte und ungedämmte Verbindungsstücke zwischen Feuerstätte und Schornstein für Feuerstätten für feste, flüssige und gasförmige Brennstoffe durch brennbare Wände zu führen.

Es gibt zwei Möglichkeiten um Wanddurchführungen herzustellen. Die erste Möglichkeit besteht darin eine Wanddurchführung nach Maßgabe der FeuVo (Feuerungsverordnung der Länder) bzw. DIN 18160 Teil 1 Hausschornsteine herzustellen. Die zweite Variante wäre man bedient sich einer Allgemein bauaufsichtlich zugelassenen und geprüften Wanddurchführung.

Der Vorteil einer Allgemein bauaufsichtlich zugelassenen Wanddurchführung besteht darin dass das Einbaumaß, also der Ausschnitt der in der Wand hergestellt werden muss, wesentlich kleiner ausfällt als das bei der selbst erstellten Variante nach FeuVo bzw. DIN 18160 Teil 1 der Fall wäre. Der weitere Vorteil ist dass es mit der Allgemein bauaufsichtlich zugelassenen Wanddurchführung bei der Abnahme der Feuerungsanlage durch den bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger keinen weiteren Klärungsbedarf über die verwendeten Materialien und deren Wärmedurchgangskoeffizienten gibt der nach Maßgabe der FeuVo bzw. DIN 18160 Teil 1 einen gewissen, sogenannten U-Wert einhalten muss.

Sie legen die Zulassung und Einbauanleitung vor und es gibt keine weiteren Fragen zu klären.